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Hafencity Hamburg
News
März 2011
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Mit Geschäftssinn und Pioniergeist
Schon jetzt präsentieren sich vielfältige Läden und Restaurants in der HafenCity und mit fast jedem Gebäude kommen neue hinzu.
Vier Neugründer berichten, was sie bewegt

Büro- und Wohngebäude weisen durchweg Läden im Erdgeschoss auf. Am Sandtorpark eröffnete ein Blumenladen (links).
Zu den jüngsten Neueröffnungen in der HafenCity gehört das Teppichgeschäft „Carpetti“ von Kerim Kerimi (rechts)
HAFENCITY Auf die Frage, wann die Eröffnung sei, lacht Kerim Kerimi verschmitzt und erklärt: „Ich habe schon geöffnet und auch schon einige Teppiche verkauft.“ Und das, obwohl sein neuer Laden an der Straße „Am Sandorpark“ Ende Januar noch gar nicht komplett eingerichtet ist. Lediglich ein handgefertigtes Exemplar aus tibetischer Hochlandwolle in zartem Lila hängt verführerisch an der Wand. Weitere Teppiche holt Kerimi bei Bedarf aus dem angrenzenden Lager.
Das Geschäft „Carpetti“ gehört zu den Neueröffnungen im Quartier Am Sandtorpark / Grasbrook und im Überseequartier. Mindestens 60 gibt es in der westlichen HafenCity bereits: Geschäfte, Cafés, Restaurants, Arztpraxen, Kunstgalerien, Geldinstitute, Drogerien, Maklerbüros und andere Serviceanbieter wie ein Lohnsteuer-Verein. Die Vielfalt hat sich überwiegend durch die Marktdynamik ergeben, ohne dass sie direkt gesteuert worden wäre. (...) Bei den Neueröffnungen ergänzen sich Angebote für den täglichen Bedarf mit dem Ungewöhnlichen und Ausgewählten. Gemeinsamkeiten entdeckt man aber bei den Motiven und Perspektiven der Gewerbetreibenden: Fast alle reizt der urbane Charakter des neuen Stadtteils, der nicht nur eine Vielzahl, sondern eine bunte Mischung von Kunden verspricht. Gleichzeitig empfinden viele die Atmosphäre in der HafenCity aber auch als nachbarschaftlich und irgendwie doch sehr hamburgisch. Die unmittelbare Nähe zur Elbe und zum Hafen, zur Innenstadt, der Speicherstadt und der Elbphilharmonie als neuem Wahrzeichen bewirkt, dass Gastronomie- und Ladenkonzepte oft gezielt darauf abgestimmt werden. Ein gutes Milieu, so hoffen die Geschäftsleute, um Touristen wie Einheimische gleichermaßen anzuziehen offen für Laufkundschaft und doch intim für eine Stammkundschaft. Nicht zufällig ist mancher auch privat umgezogen.
(...) Ein gewisses Bangen, ob das Abenteuer gut gehen wird, begleitet daher bei manchem die Aufbruchstimmung. Nicht so bei Kerim Kerimi. „Die HafenCity ist in Hamburg ein unglaublicher Anziehungspunkt geworden“, sagt der 40-Jährige. Was das kosmopolitische Flair betrifft, kann sie für ihn nicht nur mit seiner Heimatstadt Istanbul, sondern bald vielleicht schon mit Manhattan mithalten. Zumindest hat er auf Anhieb mühelos Kunden für seine Ware gefunden, die ganz und gar nicht der Durchschnittsidee von Teppichen entspricht. Kerimi verkauft Teppiche des preisgekrönten deutschen Designers und Produzenten Jan Kath, modern und regelrecht kühn in der Anmutung. Zudem Unikate, die aus alten Garnen aus der Türkei gefertigt werden, und dabei ebenfalls Muster und Farben neu interpretieren.
Kerimis Vater ist persischer Abstammung, seine Mutter Hamburgerin. Der Vater lernte sie kennen, als er damals in der Speicherstadt bei einem Teppichhändler gearbeitet hat. Auch Kerimi selbst hat seine Firma vor zehn Jahren in der Speicherstadt gegründet. Nach Jahren im Stilwerk und im Grindelhof ist er somit gleich in mehrfacher Hinsicht nah zu seinen Wurzeln zurückgekehrt. Doch war es weniger die Nostalgie, die ihn zu diesem Schritt bewogen hat, sondern Geschäftssinn und der gibt ihm bisher recht.
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Schöner Wohnen
05 2010
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Schöner Wohnen
04 2010
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Living at Home
08 2009
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Wohnidee
04 2009
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Living at Home
09 2008
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Living at Home
08 2008
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Schöner Wohnen
07 2008
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Hamburger Abendblatt
04 2008
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Made in Hamburg
Buchtipp
Zwei neue Guides über Handwerk und die Ladenkultur: Stadtführer über Hamburg gibt es eigentlich genug - oder? Für ihr Buch »Trends und Lifestyle in Hamburg« dokumentieren die Autorin Katrin Lipka und der Fotograf Max Nemo Mertens die absoluten »Must go«"-Adressen für den urbanen Trendsetter zwischen Alster und Elbe.
Dabei haben sie wahre Perlen der Ladenkultur aufgetan. Von traditionellen Unternehmen wie dem F.K.A. Huelsmann Kunsthandel über Carpetti Designteppiche bis zum individuellen Einrichtungshandel »Wohnzimmer« in Eppendorf - so ist ein Shoppingführer mit Pfiff entstanden.
Trends und Lifestyle in Hamburg. Besonderheiten einer Großstadt von Katrin Lipka und Max Nemo Mertens, 216 S.
Neuer Umschau Buchverlag, 29,90 im Handel; www.umschau-buchverlag.de
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Schöner Wohnen
04 2008
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Die Welt online
12 2007
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Vom Feinsten
Wie in Tausend und einer Nacht
Kleine und große Kostbarkeiten in unserer Stadt. Das Beste, was Hamburg zu bieten hat - eben »Vom Feinsten«. Für Sie entdeckt.
Teppiche aus handkardierter, handversponnener tibetanischer Hochlandwolle. Oder Patchwork-Kelims, die aus Hanfsäcken, alten Satteltaschen aus Ziegenhaar oder Teppichen aus Wolle oder Baumwolle in Anatolien gefertigt werden: Die bodennahen Kunstwerke, die Kerim Kerimi in seinem Geschäft Carpetti im Stilwerk zeigt, wirken mal wie ein feines Flickenwerk aus vielen kleinen edlen Teppichstücken, mal wie eine Collage aus farblich fein aufeinander abgestimmten Stofffetzen, mal wie ein sanfter Farbverlauf in naturbelassener Wolle. Und alle bergen sie ein Geheimnis: Jedes der in Anatolien hergestellten Einzelstücke ist quasi ein Recycling-Produkt. Kein Wunder, dass die Werke auch in Los Angeles, New York, Tokio und Moskau vertrieben werden.
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Carpet 24
07 2007
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Carpetti jetzt bei Label Step
Ab sofort haben auch in Deutschland die Freunde des schönen Wohnens mit öko-sozialer Verantwortung die Möglichkeit, handgefertigte Teppiche aus fairem Handel direkt zu beziehen: Mit Carpetti, einer der feinsten Boutiquen für hochwertige handgefertigte Teppiche im Stilwerk in Hamburg, begrüßte Label Step jetzt seinen ersten Partner im deutschen Einzelhandel.
„Ich bin überzeugt, dass ich mit der Step-Partnerschaft auf lange Sicht einen ganz wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der sozialen Situation vieler Teppichknüpferinnen leisten kann“, unterstreicht Carpetti-Inhaber Kerim Kerimi seine Entscheidung für Label Step. Nach mehr als zehn Jahren Erfahrung in der Teppichbranche eröffnete der junge, ambitionierte Teppichhändler im Jahr 2005 Carpetti in Hamburg.
Sortimentsschwerpunkt bilden die international bekannten Designteppiche von Jan Kath, der als Importeur handgefertigter Teppiche nach eigenen Entwürfen seinerseits seit 2004 zur Familie der Step-Partner zählt. Zudem gilt Kerimi als Spezialist für „Vintage Teppiche“ aus Anatolien in der Türkei, die aus dem Garn von bis zu 100 Jahre alten Teppichen hergestellt werden. Es entstehen neue Muster im alten Gewand, die dem zeitgenössischen hohen Anspruch an Teppichdesign und Wohnlichkeit entsprechen. „Keine Maschine könnte einen Teppich mit solcher Ausstrahlung herstellen. Umso mehr ist es mir wichtig, dass die Knüpferinnen, die diese Kostbarkeiten zum Leben erwecken, unter guten Bedingungen arbeiten“, bekräftigt Kerimi sein Engagement.
Wie alle Lizenznehmer verpflichtet sich die Firma Carpetti mit der Step-Partnerschaft zur Gewährleistung fairer Löhne und gerechter Arbeitsbedingungen, Bekämpfung missbräuchlicher Kinderarbeit, umweltschonende Produktionsmethoden und der Zulassung unabhängiger Kontrollen. Mindestens einmal pro Jahr überprüfen Label Step-Kontrolleure die Sozialstandards in den Produktionsstätten aller handgefertigten Teppiche im Sortiment eines Lizenznehmers. Durch faires Handelsverhalten werden langfristige, beständige Handelsbeziehungen auf Produzenten- und auf Abnehmerseite geschaffen und gleichzeitig die Situation der Menschen im Umfeld der Teppichproduktion nachhaltig verbessert.
Teppiche aus Label Step-kontrollierten Produktionsstätten sind bereits in mehr als 100 lizenzierten Verkaufsstellen in der Schweiz, Frankreich, Österreich und Deutschland erhältlich. Konsumenten erkennen Step-Partner am Step-Logo in der Verkaufsstelle und im Firmenauftritt. Zur weiteren und umfassenderen Verbreitung des Fairtrade-Gedankens bietet Label Step Händlern im gesamtdeutschen Sprachraum die Partnerschaft an, um sich mit ihrem gesamten Sortiment als Partner des fairen Handels zu positionieren. Trotz oder gerade wegen der schwierigen Lage am Teppichmarkt in Deutschland ist der faire Handel eine nicht zu unterschätzende Chance, sich als Unternehmen über längere Sicht zu behaupten und sich mit seriösem Handelsverhalten von der Konkurrenz abzuheben.
Nicht zuletzt darum freut sich auch Françoise Jirgens, Co-Leiterin bei Label Step, über den erfolgreichen Start in Deutschland: „Deutschland ist mit einem Anteil von knapp 50 Prozent wichtigster Teppichimporteur in der EU. Je mehr Einzelhändler soziale Verantwortung übernehmen und Step-Partner werden, umso mehr Menschen profitieren in den Teppichherkunftsländern direkt von den positiven Auswirkungen des fairen Handels.“
Die Fairtrade-Organisation Label Step engagiert sich seit 1995 für faire Bedingungen in Produktion und Handel von handgefertigten Teppichen und für bessere Lebensbedingungen im Umfeld der Teppichproduktion. Label Step zeichnet dabei nicht einzelne Produkte, sondern Import- und Handelsunternehmen aus. Alle handgefertigten Teppiche im Sortiment eines Step-Lizenznehmers müssen die Vorgaben des fairen Handels erfüllen.
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Schöner Wohnen
04 2007
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Schöner Wohnen
11 2006
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Schöner Wohnen
11 2006
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Hamburger Abendblatt
11 2006
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Alte Garne neu geknüpft
Designer lassen sich für ihr Entwürfe von Strukturen der Natur inspirieren
Er ist quadratisch und hat 25 kleine Quadrate mit kräftigen Farben. Außerdem hat er einen Preis gewonnen: den Best Modern Carpet Award für handgeknüpfte Teppiche. Das Design des bunten Teppichs heißt Math und stammt vom deutschen Designer Jan Kath, dessen Teppiche exklusiv von Carpetti vertreten werden. »Der prämierte Patchwork-Teppich ist handkardiert und handversponnen aus tibetischen Hochlandgarnen«, sagt Kerim Kerimi von Carpetti. »Das ist eine tibetische Knüpfkunst.« Die leuchtenden Töne wurden mit Pflanzenfarben erzeugt.
Außerdem gibt es bei Carpetti eine Spezialität: flach gewebte Kelims aus alten Garnen. Kerimi: »Das ist wie bei altem Wein, nur Kenner wissen ihn zu schätzen.« Die Garne, die für die neuen Teppiche verwendet werden, stamen aus den Jahren 1920 bis 1960. Diese alten Teppiche werden aufgetrennt und das Garn wird dann für die neuen Muster im alten Gewand verwendet. »Das ist wie bei altem Holz, durch die Zeit haben die Garne eine Art Patina und somit andere Farben als neue Garne«, erklärt der Fachmann. »Das ist ein optischer Prozess.« Die alten Teppiche seien flachgewebt und nicht geknüpft, so dass sich die Garne einzeln herausziehen lassen. (Ö)
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A&W Special
Designfestival Hamburg
09/10 2006
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Jan Kath - Zeitgenössisches Teppichdesign
Der (Teppich)Künstler Jan Kath verknüpft in seinen Kollektionen das traditionelle Handwerk des Himalajas mit einem modernen, fast minimalistischen Design. Der junge deutsche Produzent ist bereits in dritter Generation in der Teppichbranche tätig und besitzt eigene Produktionsstätten in Nepal. Seine preisgekrönten Teppiche sind nicht nur handgeknüpft, sondern auch von Hand kardiert (gekämmt), gesponnen und mit Pflanzenfarben gefärbt. Während des Design Festival Hamburg wird neben der Einrichtungs-Inszenierung »on the carpet« über Beamer die außergewöhnliche Website des Produzenten gezeigt und eine Videopräsentation informiert über die Produktionsstätten in Nepal.
Zudem gibt es einen Vortrag über zeitgenössisches Teppich-Design mit einer Teppich-Show hochwertiger Stücke aus den aktuellen Kollektionen in Wolle, Nessel und Seide.
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Living at Home
07 2006
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Schöner Wohnen
06 2006
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GEHEIMADRESSEN
Ausgefallenes für den Boden
Kerim Kerimi hat sich auf Teppichunikate spezialisiert, die er seit knapp einem Jahr mit großem Erfolg in seinem Laden »Carpetti« anbietet. Dort findet sich Handgeknüpftes und -gesponnenes, Altes und Neues für den Boden: Teppiche aus handkardierter, handversponnener tibetanischer Hochlandwolle, gefärbt mit natürlichen Pflanzenfarben, und Patchwork-Kelims, die der gebürtige Türke aus bis zu 100 Jahre alten Kelims und zum Teil aus alten Sattelinnentaschen in Anatolien fertigen lässt. Die farbenfrohen und naturfarbenen Einzelstücke werden erstaunlich preiswert gehandelt.
Ein Tipp von Gunda Siebke
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ATU Newsletter
03 2006
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Farbenfrohe Kunstwerke aus alter Wolle
Wer das Geschäft des Teppichhändlers Kerim Kerimi besucht, kann sich dort stundenlang aufhalten. Nicht nur wegen des leckeren Tees, den er seinen Kunden gerne anbietet, sondern vielmehr wegen seiner kostbaren Teppiche. Denn in seinem Geschäft »Carpetti« zeigt der Händler wahre Kunstwerke: Teppiche, die bis zu 100 Jahre alt sind und aus unzähligen Stoff- und Teppichresten zusammengesetzt sind sozusagen einzigartige Recycling-Produkte.
Die in anatolischen Bergdörfern von geschickten Frauenhänden geknüpften Teppiche sind alle Einzelstücke: Mal sind es feinste Patchwork-Arbeiten, mal wirken die aus feinen Stofffetzen oder aus naturbelassener Wolle zusammengefügten Teppiche wie ein wunderschönes Bild. »Aus alter Wolle werden neue Teppiche«, sagt Kerim Kerimi und erklärt, dass die Schafe, von denen die Wolle stammt, heute gar nicht mehr gezüchtet werden. Das Besondere daran sei außerdem, dass die Fasern, die in die Patchworks und Teppiche eingearbeitet sind, ausschließlich handgesponnene Garne seien. »Das Volumen dieses Garns ist dichter als das eines maschinell hergestellten. Hinzu kommt noch der Faktor Mensch, der in mühevoller Handarbeit das Produkt anfertigt. Das verleiht jedem Teppich eine außergewöhnliche Optik.«, erklärt der in Istanbul geborene Sohn einer deutschen Mutter und eines türkischen Vaters mit Wuzrzeln in Aserbaidschan. Und: Die Farbenfülle, gerade in den Patchworks, entsteht nicht durch nachträgliches Einfärben. Vielmehr werden die verwendeten Textilien, wie Säcke aus Hanf, alte Nomadenzelte oder Satteltaschen aus schwarzem Ziegenhaar oder Teppiche aus Wolle oder Baumwolle, genau aufeinander abgestimmt.
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